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FÖJ – Freiwilliges Ökologisches Jahr

Ist die Einsatzstelle im ökologischen Bereich angesiedelt ist die richtige Bezeichnung FÖJ - Freiwilliges Ökologisches Jahr. 
Dieser Freiwilligendienst wird in gemeinnützigen Einrichtungen geleistet, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Naturschutz, Umweltschutz, Umweltbildung oder auch Umweltforschung haben. Die ökologischen Grundsätze stehen im Fokus. FÖJ-ler bringen ihre Arbeitskraft z.B. im Gartenbau, in der Landwirtschaft oder in Naturschutzzentren bzw. Umweltverbänden ein.
Die Rahmenbedingungen und gesetzlichen Regelungen des FÖJ unterscheiden sich einzig im Einsatzgebiet von dem Freiwilligen Sozialen Jahr.
Das Freiwillige Ökologische Jahr dauert in der Regel ein Jahr, mindestens jedoch sechs Monate. In Ausnahmefällen und wenn das pädagogische Konzept vorliegt, kann die Dauer des FÖJ auch auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Üblicherweise starten die Freiwilligen Anfang September mit ihrem Dienst. 
Die finanzielle Vergütung der FÖJ-ler ist an sich ein Taschengeld. Die Höhe des Taschengeldes liegt bei maximal € 363,-, meist werden rund € 150,- bezahlt, wobei dies von Bundesland zu Bundesland variieren kann. Alle Freiwilligen erhalten zudem eine Unterkunft und Verpflegung. Ist das nicht der Fall, so wird beides geldlich abgegolten. gestellt. Der bestehende Anspruch auf Kindergeld wird nicht berührt, solange die Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Der Bezug von Wohngeld und - in Ausnahmefällen - Hartz IV bleiben ebenfalls unberührt.

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