Zypresse. Alles finden.


Zett. Das Kulturmagazin für Freiburg

 

Juhuu... Die dritte Ausgabe unseres Kulturmagazins ist da!

Und das kurz vor Beginn des langersehnten 900-jährigen Jubiläums der Stadt Freiburg.

 

Folgende Themen erwarten Sie:

Kulturförderung - Wer bekommt was?

Außerdem:

  • Angst in der Kunst
  • Fräulein Lucys Geheimnis
  • Alles Schiebung
  • Monchi im Interview
  • Porträt Igor Kamenz
  • Aufklärung bitte!

Als kleiner Vorgeschmack - unser Editorial

Feine Torte  Jubiläumsfilet

 

Wie feiert man eigentlich eine 365 Tage lange Geburtstagsparty für 230.000 Menschen? Kann das überhaupt gutgehen? Mit diesen Fragen über dem leeren Notizblatt hat das Kulturmagazin ZETT. gleich mehrfach das Büro des Zeremonienmeisters Holger Thiemann besucht, um der Sprache der bunten Zettelchen auf einem riesigen Wandkalender auf den Grund zu gehen. 900 Jahre Freiburg sind kein Pappenstiel, und wir vom Kulturmagazin wollen unbedingt mitfeiern.

 

Übrigens: Der Begriff ‚Pappenstiel‘ – das verriet mir gerade eben beim Schreiben dieses Editorials der bekannte Wanderratgeber für schwedische Kinder „Wikipedia“ - kommt vom niederdeutschen Wort ‚Papenblome‘, auch Pfaffenblume oder Pusteblume genannt. Auch unsere Redaktion hat ein bisschen gepustet, welch ein Übergang, um für Sie mal jene Zahlen aus dem dicken Fell des städtischen Doppelhaushalts freizulegen, mit denen die Stadtverwaltung ihre Kulturförderung betreibt.

Und natürlich habe ich kurz darüber nachgedacht, dieses Editorial handschriftlich zu verfassen. Dann wäre ich aber womöglich direkt irgendwo eingeliefert worden, weil das noch nicht mal altgediente Apotheker unter dem Elektronenmikroskop hätten entziffern können. Ich gebe es zu: Meine Handschrift ist degeneriert; als Schreiberling drücke ich fast nur noch auf irgendwelchen Tasten herum. Dass das jenseits vom Einkaufszettel auch anders geht, zeigen Ihnen hier, in unserer dritten Ausgabe, ein paar echte Könner. 

Wo war ich? Kunst! Natürlich! Von Horst Sobotta, Piotr Iwicki, Ricardo Pulido und Erwin Otzepowski - unter vielen, vielen anderen. Alles Made in Freiburg. Und obwohl wir vom ZETT.-Redaktionsteam gar nichts dafür können, sind wir doch ein kleines bisschen stolz auf das, was die internationale Kreativszene in unserem Breisgaumetropölchen so hervorbringt. 

 

Meine südbadische Dauersehnsucht nach dem Meer durfte ich derweil in zwei Verkostungen mit gefühltem Sand unter den Füßen und in einem Telefonat nach Rostock stillen - letzteres mit einem feinsahnigen Punk­rocksänger, der sein Herz am rechten Fleck zu haben scheint, und den ein Heitzer für uns gemalt hat. 

Dem so geweiteten Blick offenbaren wir im Magazin auch ungewohnte Freiburg-Panorama-Fotos, deren Motto „breit sein heißt frei sein“ auch für die vertikale Breite eines trockengelegten Schwimmbades gilt, in das man immer noch ab- und eintauchen kann. Ich hab’s ausprobiert und behaupte: Unser Kunstverein ist ein Delphinarium!

Das ZETT. wächst derweil um ein neues Format: Die Stadtbibliothek pustet uns ab sofort regelmäßig einzelne ihrer Schätze in den Lottozahlenslot, die wir dann nur noch abzulesen brauchen. Ach ja: Was macht viel Werbung, ist für alle in Freiburg weithin offen sichtbar und dennoch ein Geheim-, oder eher ein Gehin-Tipp? Schauen Sie mal auf Seite 54 nach. Aber lassen Sie sich Zeit auf den Seiten davor, denn, wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. 

 

Lassen Sie sich inspirieren!

Herzlichst

Arne Bicker, Redaktionsleiter Zett.

 

 

 

 

Werfen Sie auch einen Blick in unsere letzten beiden Ausgaben:

Zett. 2 mit zahlreichen Reportagen und Interviews zum "Mythos Schwarzwaldmädel" 

Zett. 1 mit Berichten zu nackter Kunst, Leidkultur und Kulturrevolution